Keine Vorgaben zu Amtszeitbeschränkung und Geschlechterquoten bei Sportorganisationen
Abstimmungsfrage
Sollen die Vorgaben zur Amtszeitbeschränkung und Geschlechterquoten für die Zusammensetzung der Leitungsorgane von Sportorganisationen gestrichen werden?
Der Bundesrat will Fairness und Sicherheit im Sport stärken und knüpft dafür die Auszahlung von Fördergeldern an Auflagen in der verbindlichen Ethik-Charta. Dazu zählen nachvollziehbare Entscheidungs- und Finanzierungswege, interne Regeln zur Amtsdauer von Funktionsträgerinnen und -trägern sowie ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter in Vorständen und anderen Leitungsorganen. Ziel ist eine transparentere und verantwortungsvollere Führung im Schweizer Sport.
Kritikerinnen und Kritiker finden, dass starre Amtszeitregelungen und vorgegebene Geschlechterquoten dem Sport nicht wirklich helfen. Im Zentrum müssten Teamgeist, Leidenschaft und verlässliches Engagement stehen – unabhängig davon, wie lange jemand ein Amt ausübt oder welches Geschlecht die Person hat. Zusätzliche Vorschriften könnten Vereine und Verbände unnötig belasten, gerade weil vieles ehrenamtlich läuft. Stattdessen solle man der Sportgemeinschaft zutrauen, von innen heraus ein faires und inklusives Umfeld für alle Beteiligten zu schaffen – ohne vorgespurte Schablonen.
Der Bundesrat hält dem entgegen, dass die deutliche Untervertretung von Frauen in Führungsgremien nationaler Sportorganisationen heute nicht mehr vertretbar sei. Zugleich verweist er auf Verhältnismässigkeit und die Realität des Ehrenamts: Die Quotenvorgaben gelten nur für Swiss Olympic und die ihm angeschlossenen nationalen Sportverbände. Bei der Amtszeit genügt eine definierte Regel – eine harte Obergrenze wird nicht vorgeschrieben.
Diese Abstimmung basiert auf der Motion 24.4493 (parlament.ch) und der Motion 24.4494 (parlament.ch) und wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz umformuliert.
Pro-Argumente
- Die praktische Arbeit in den Sportverbänden zeigt deutlich, dass sowohl Frauen als auch Männer auf allen Ebenen aktiv vertreten sind.
- Starre Amtszeitbeschränkungen und Quotenregelungen schaffen künstliche Hürden und führen zu einer Bürokratisierung.
- Die Verpflichtung zur Einführung solcher Vorgaben greift zudem in unzulässiger Weise in die Autonomie der Vereine und Verbände ein und beschneidet deren Gestaltungsfreiheit unverhältnismässig.
Kontra-Argumente
- Quoten gelten mithin als wirksames Instrument zur Erhöhung der Vertretung von Frauen in verschiedenen Bereichen.
- Da die nationalen Sportverbände von erheblichen Finanzmitteln des Bundes profitieren, ist es gerechtfertigt, für die Leistungsorgane eine Regeln festzulegen (Quoten, Amtszeitbeschränkungen).
- Eine Amtszeitbeschränkung fördert das Bewusstsein der Organisationen, sich regelmässig und rechtzeitig um genügend Nachwuchspersonal zu bemühen.
Abstimmungsfrage: Sollen die Vorgaben zur Amtszeitbeschränkung und Geschlechterquoten für die Zusammensetzung der Leitungsorgane von Sportorganisationen gestrichen werden?
Argumente
Pro
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Ja, die Vorgaben zur Amtszeitbeschränkung und Geschlechterquoten für die Zusammensetzung der Leitungsorgane von Sportorganisationen sollen gestrichen werden.
-
Ja, aber nur die Vorgabe zur Amtszeitbeschränkung soll gestrichen werden. Die Vorgabe zur Geschlechterquote soll beibehalten werden.
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Ja, aber nur die Vorgabe zur Geschlechterquote soll gestrichen werden. Die Vorgabe zur Amtszeitbeschränkung soll beibehalten werden.
Kontra
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Nein, sowohl die Vorgabe zur Amtszeitbeschränkung und als auch zur Geschlechterquoten soll für die Zusammensetzung der Leitungsorgane von Sportorganisationen beibehalten werden.